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Arbeiten mit
einem SRT

Eines
vorweg: Mit einem SRT muss man nicht
unbedingt einen Hundeplatz besuchen. Was ich allerdings empfehlen kann ist eine
Welpenstunde, damit der Hund gut sozialisiert
wird.
Wir machen die Hundeplatzarbeit nicht nur der Erziehung
wegen, sondern auch weil es uns sehr großen Spaß bereitet. Einen Schwarzen kann man
auf dem Hundeplatz ausbilden, man MUSS aber NICHT. Meiner Meinung nach kann man
alles, was der Hundeplatz Positives übermittelt, auch daheim/unterwegs
antrainieren. Wir haben uns eben für diesen Weg entschieden und solange es
uns und unseren Hunden Spaß macht werden wir diesen einen Teil unserer
Hobbies weiter ausüben.
Alyi und Boyar haben bereits
die
Begleithundeprüfung bestanden, momentan trainiere ich beide für die IPO 1.
Leider wurde bei uns auf dem Hundeplatz die Prüfung im Herbst 2008
abgesagt, sodass Mission IPO 1 und Donnas Begleithundeprüfung bis Herbst 2009
warten müssen.
Manche Leute, mit denen ich mich unterhalte, haben
ihre Zweifel an der Hundeplatzarbeit, insbesondere am
Schutzdienst geäußert. Was ich hier aber nun endgültig mit meiner
Ausführung widerlegen
möchte:
Es besteht bei
Vielen die Vorstellung, dass wenn
man einen Hund im Schutzdienst hetzt, sein Aggressionspotential geweckt würde ... Dies sind aber Horror-Vorstellungen, die ich nicht bestätigen kann,
WENN man seinen Hund richtig hetzt, d.h. im Beutetrieb. Früher (vielleicht machen dies Wahnsinnige noch heute) wurden Hunde,
um sie triebgesteuerter zu erziehen, mit schrecklichen Methoden so verängstigt, dass sie
aus Angst auf den Beißärmel, manchmal aber auch auf den Hetzer selbst,
losgingen.
Für unsere Hunde
bedeutet der Beißarm DAS Spielzeug
schlechthin. Das Flair unter den Hunden am Platz tut sein übriges,
jeder will dieses Spielzeug sein Eigen nennen und versucht alles so exakt wie
möglich auszuführen, damit die anderen Hunde auch ja nichts zu lästern haben
;o). Es ist vergleichbar mit einem Drogenspürhund. Nur weil ein Hund nach Drogen
sucht ( von klein auf sein Spielzeug/ der Geruch seines Spielzeugs) ist dieser
Hund nicht süchtig nach Drogen.
Für mich bringt die Hetzarbeit nur Vorteile:
Der Hund wird in einen Beutetrieb versetzt, d.h. er sieht den
Ärmel ( von klein auf ) als seine Beute/Spielzeug an, dass er natürlich auch
haben möchte. Nun mein Vorteil bei der Sache: Der Hund lässt sich auch unter dem
größten Druck "etwas haben zu wollen" kontrollieren, da er
bei nicht erwünschtem Verhalten einfach seine
Bestätigung/die Beute nicht bekommt. Der Hund kann sehr
wohl unterscheiden, ob da jemand "Hetzklamotten" mit oder ohne Ärmel trägt.
Denn dieser Ärmel bedeutet ja das Spielzeug das man dann à la "ich hab
was und ihr nicht" rumtragen und präsentieren kann. Es macht uns eine
richtige Freude während und nach dem Schutzdienst die zufriedenen Gesichter
unserer Hunde zu sehen, nachdem sie ihre Beute ergattern durften und zufrieden
daheim liegen und schlafen. Siehe 2.Teil
Bilder
Jedoch besteht die IPO nicht nur aus Schutzdienst
sondern auch aus der Unterordnung. Der Hund muss hierbei ohne Leine mit dem
Kommando Fuß ein gewisses Schema ( was wir variieren! ) durchlaufen.
Siehe 1.Teil Bilder
Ja und nun der letzte Punkt, die Fährtenarbeit. Der Hund
muss eine " Fährte" abschnüffeln und dabei, wenn er Gegenstände findet diese
anzeigen. Die Fährte wird von dem Besitzer mit Kurven und Winkeln
getrampelt/abgeschritten und der Hund sollte möglichst nicht von der Fährte
abkommen. Auch diese Aufgabe ist für unsere Hunde ein toller Ausgleich zum
Alltag und wird immer mit Spannung erwartet.
Der Wesenstest
bei den SRTs in Schweden als Dienst/Armeehunde >
click <
Zum Schluss ein paar Bilder über unser IPO
Training:
1.Teil
Unterordnung
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Hier unsere Jüngste (Elea mit 6 Monaten) beim Fuß laufen üben, natürlich darf ein Lecker nicht
fehlen |

Hier ich mit Boyar während Donna das
Abliegen trainiert |
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Hier Boyar beim Fuß laufen |

Donna beim Sitzen bleiben auf Entfernung |
2.Teil
Schutzdienst
Ich habe hier leider nur Bilder von Boyar, da
ich oft alleine üben gehe und keinen Photographen Namens Bastian habe, was aber
nicht heißen soll dass meine anderen beiden, dies nicht genauso gut hinbekommen
würden
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Hier Boyar beim revieren, d.h. er muss Verstecke
nach Angreifern in einer gewissen Reihenfolge
durchsuchen |

Hier beim Stellen und Verbellen des Angreifers |
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Der
Angreifer geht nach Anweisung von mir aus seinem
Versteck und lässt sich von mir durchsuchen |

Der Hund muss währenddessen liegen
bleiben |
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Anschließen gehe ich und kontrolliere das
Versteck |

Dann macht
der Angreifer einen Fluchtversuch, der Hund muss zügig
hinterher und ihn "überwältigen" |
usw....
Mehr
Bilder hierzu : Schutzdienstseminar > click
<
Ich versuche im Moment ein Video über diese Arbeit
zu machen und werde es dann hier einstellen, da meiner Meinung nach , auf den
Bildern schon viel zu sehen ist aber dies einmal "real" zu betrachten ist
bestimmt noch besser ;o). Ihr könnt uns aber auch gerne mal bei unseren
Trainings besuchen (einfach anrufen oder mailen) oder eben aufs Video
warten.
3. Teil
Fährte
Ein
ganz normaler Fährtentag: Meistens gehe ich frühs mit
meiner Freundin Lisa und deren Hovawart Ike
fährten.
Hier
unser Fährtengelände, diesmal eine Wiese auf der Heu
gemacht worden ist:

Dann
heißt es erstmal warten, denn eine Fährte muss erst
ausreifen. Nach ca. 45 Minuten hat diesmal Ike
angefangen:

Wir
laufen immer hintereinander her, der Hund voraus, damit
wir liegengelassene Leckerchen sofort wieder aufsammeln
..
Und
dann kamen wir:
Hier
unsere Donna

Beim
Loben nach getaner Arbeit !!!

Und
das ist unser Boyar
Beim
Fährtenanfang:

geht's
endlich los??

tief
eingeschnüffelt und schon gehts weiter

Heute
wieder mal etwas neues, eine Fährte für ein kurzes
Stück durch einen Acker




Und
weiter gehts:

Boyar
beim Verweisen an einem Gegenstand, den ich mittler
Weile aufgesammelt habe und hoch zeige:

Die
zwei kleinen Punkt sind wir ;o)

Ein
glücklicher Hund nach erledigter Arbeit !!!

Ich hoffe ich konnte hiermit einige Unklarheiten
beseitigen und zeigen, dass es keinen zufriedeneren Hund gibt, wenn dieser Hund
eine Aufgabe hat.
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